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Die Haut (lat. cutis) ist das größte Organ des menschlichen Körpers |
Hier finden Sie Wissenswertes rund um das Thema Neurodermitis. Klicken Sie einfach auf den Anfangsbuchstaben, um sich die Erklärungen anzuschauen.
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Die Anamnese bildet die Vorgeschichte (frühere Krankheiten, familiäres, berufliches, soziales Umfeld) einer Erkrankung ab. Bei der Erhebung lässt sich ein Arzt vom Patienten möglichst präzise Angaben zu Art, Beginn und Verlauf der Beschwerden machen.
Substanzen, die beim Kontakt mit dem Organismus von dessen Immunsystem als fremd erkannt werden, bezeichnet man als Allergene. Der Körper leitet gegen solche Substanzen eine Immunreaktion ein, die das Krankheitsbild einer Allergie hervorruft.
Überschießende Reaktion des Immunsystems auf einen für sich genommen harmlosen Stoff.
Der Körper reagiert mit Entzündungszeichen und der Bildung von Antikörpern (Antigen-Antikörper-Reaktion).
Ursache ist entweder eine erworbene Überempfindlichkeit (Sensibilisierung) oder eine genetisch bedingte Allergieneigung.
Die Bandbreite allergischer Reaktionen reicht von leichten Hautausschlägen, tränenden Augen, Schnupfen, Husten und Atembeschwerden bis hin zu lebensbedrohlichen Reaktionen. Reagiert ein Patient allergisch auf ein bestimmtes Arzneimittel (Wirkstoff oder Hilfsstoff), sollte er behandelnde Ärzte darüber informieren, damit dieses Arzneimittel sowie auch chemisch verwandte Stoffe in Zukunft nicht mehr verabreicht werden.
Als »akut« beschreibt man einen heftig verlaufenden, plötzlich auftretenden und in der Regel kurz andauernden Krankheitsverlauf.
Arzneimittel sind Stoffe und deren Zubereitungen, die nach §2 Arzneimittelgesetz (AMG) dazu bestimmt sind, durch Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper als Therapeutika in geeigneter Dosierung
Der Begriff eines Arzneimittels geht über den Medikamentenbegriff hinaus und umfasst auch Kontrastmittel oder Blutpräparate. Umgangssprachlich werden die Begriffe Arzneimittel und Medikament synonym verwendet.
Kosmetika, Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel zählen nicht zu Arzneimitteln, auch wenn sie vielleicht nur über Apotheken vertrieben werden.
Apothekenpflichtige Arzneimittel sind Arzneimittel, die nur in Apotheken an den Verbraucher abgegeben werden dürfen. Dadurch soll die Arzneimittelsicherheit gewährleistet werden. Ein Rezept ist für solche Medikamente nicht erforderlich, solange diese nicht auch verschreibungspflichtig sind.
Auf der Arzneimittelpackung ist zur Kennzeichnung »Apothekenpflichtig« aufgedruckt und in Arzneimittelverzeichnissen (z.B. Rote Liste) ist die Apothekenpflicht mit einem »Ap.« gekennzeichnet.
Die Apothekenpflicht regelt in Deutschland § 43 des Arzneimittelgesetz (AMG).
Das Wort atopisch bedeutet so viel wie fehl am Platz und drückt aus, dass die Erkrankungsschübe bei Neurodermitis auch ohne erkennbare äußere Ursache – wie aus dem Nichts heraus – auftreten können.
