Ekzeme - wenn die Haut rebelliert

Viele Hauterkrankungen sind auf dem Vormarsch. Das gilt auch für die sogenannten Ekzeme, wie z.B. die Neurodermitis. Die Bezeichnung Ekzem ist ein Sammelbegriff für entzündliche Hauterkrankungen, die einmal auftreten können (akut), aber bei vielen Patienten chronisch verlaufen.

Das akute Ekzem

Abwehrzellen der Haut schütten beim alltäglichen Kontakt mit bestimmten Nahrungsmitteln, Pollen oder auch chemischen Substanzen überschießend und unkontrolliert Entzündungsstoffe in der Haut aus. Diese Botenstoffe sorgen für Hautrötung, Schmerz und vor allem Juckreiz, der oft unerträglich ist. Wenn die Patienten kratzen, verletzen sie die Haut und Erreger wie Bakterien und Pilze verschlimmern die Entzündung.

Das chronische Ekzem

Ein Ekzem kann auch chronisch werden. Das ist der Fall, wenn die Entzündung selbst nach längerer Zeit nicht verschwindet oder wiederholt auftritt. Die Haut beginnt sich zu verdicken, es kommt zu Schuppenbildung und Hauteinrissen – sowie zur sogenannten Lichenifikation, einer Vergröberung der Hautstruktur.

Egal ob akut oder chronisch: Ekzeme belasten die Betroffenen sehr. Denn viele Betroffene empfinden die entzündete Haut als Makel und meiden deshalb sogar soziale Kontakte. Dabei ist eines wichtig zu wissen: Ekzeme sind nicht ansteckend für andere Menschen!

Was steckt dahinter?

Für Ekzembildungen gibt es vielfältige Ursachen. Die häufigsten haben wir hier für Sie aufgeführt.